Endlich wird es wärmer und wir können die sommerlichen Temperaturen genießen! Während die Temperaturen weiter steigen und nicht nur das Eis zum Schmelzen gerät, sondern auch so mancher Kopf raucht, angesichts der Frage:
Was funktioniert eigentlich noch auf LinkedIn?
Zwischen Sonnenstrahlen, kühlen Getränken und der nächsten Content-Idee für die eigene Personal Brand kann einem da schon mal heiß werden im Kopf. Aber keine Sorge: ich habe dir die neuesten Linkedin-Trends zusammengefasst und versorge dich mit frischen Impulsen.
Abtauchen in die eigene LinkedIn-Nische – Content-Fokus statt Reichweite
Die organische Reichweite der Beiträge auf LinkedIn ist in den letzten Wochen stark gesunken. Hier reden wir von fast 50 %. Gleichzeitig bleibt das Engagement aber stabil. Das zeigt: LinkedIn belohnt gezielte, qualitativ hochwertige Inhalte statt Masse.
Was heißt das für dich? – Die Plattform entwickelt sich zu einem interessenbasierten Netzwerk, das Tiefe vor Breite stellt. Wer heute also sichtbar werden will, sollte auf echten Austausch, Kommentare und Community setzen – statt auf virale Schnellschüsse.
Tauche nicht nur tief – poste smart: Content-Formate, die Sichtbarkeit bringen
Nicht jedes Format performt gleich gut auf LinkedIn – das haben die Entwicklungen der letzten Monate mehr als deutlich gezeigt. Während reine Textbeiträge und Umfragen an Wirkungen verloren sind, dominieren bildbasierte Inhalte weiterhin den Feed. Videos haben im Jahresverlauf weiter stark zugelegt, profitieren aber vor allem von kurzfristiger Sichtbarkeit. Dokumente punkten mit Tiefe und Langzeitwirkung.
Besonders wirkungsvoll: Karussells, quadratische Videos und Kombinationen aus Text und Bild – vor allem dann, wenn sie echten Mehrwert bieten. Daher muss eine Content-Strategie formatbewusst geplant werden, um Energien effektiver zu nutzen und sichtbar zu bleiben.
Quelle: Van der Blom, 2025
Trübe Gewässer beim LinkedIn-Tauchgang – Die neue Sicht auf Content
Der LinkedIn Feed hat sich zwischen 2021 und 2024 deutlich verändert: Wo früher Vielfalt geherrscht hat und vor allem Beiträge einzelner Creator:innen zu sehen waren, dominieren heute Wiederholungen, gesponserte Inhalte und algorithmisch empfohlene Beiträge. Gleichzeitig wurde mehr Platz für Werbung geschaffen, auch wenn dieser Trend 2024 leicht nachgelassen hat.
Für Content Creator:innen heißt das also: Wer heute im Feed auftauchen will, muss entweder Qualität liefern – oder zahlen.
Kühler Kopf, klare Richtung: Mit dem richtigen Content durch die LinkedIn-Sommerwellen
Um bei all den Neuerungen mit dem Algorithmus nicht den Überblick zu verlieren, hier noch ein letzter Hinweis: Content-Formate.
Wer auf LinkedIn sichtbar bleiben möchte, sollte sich bewusst vom Einheitsbrei verabschieden und gezielt auf Formate setzen, die echte Interaktion fördern. Videos sind dabei ganz vorne mit dabei: Sie bieten Sichtbarkeit, Nähe und eignen sich ideal für Storytelling oder Events.
Andere Klassiker wie Dokumente verlieren dagegen an Glanz – vielleicht eine erste Ermüdung? Umfragen haben weiter eingebüßt, reine Textbeiträge sinken weiter ab, während Karussells und hybride Formate mit Bild und Mehrwert weiterhin solide performen.
Wer diesen Sommer also nicht in der Belanglosigkeit baden will, sondern echten Tiefgang zeigen möchte, muss auf ausgewählte Content-Formate mit Relevanz und Substanz setzen. Der Algorithmus belohnt nicht mehr die Lautesten, sondern die Klügsten – und wer jetzt richtig eintaucht, kommt garantiert erfrischt und sichtbar wieder an die Oberfläche.
Mit dieser kleinen mentalen Abkühlung entlasse ich dich nun wirklich in die Sommerpause: zurücklehnen, durchatmen – und entdecken, was diesen Sommer auf LinkedIn wirklich zählt.
